Italien

 

In der Vorweihnachtszeit werden die Kirchen reich geschmückt. Familien stellen Krippen zu Hause auf. Die Kinder werden bereits vor Weihnachten beschenkt.

Am 6. Dezember bringt ihnen San Nikola Süßigkeiten, am 13.Dezember werden sie von Santa Lucia beschenkt.

 

Am Heiligen Abend, dem 24. Dezember, wird der Weihnachtsbaum aufgestellt und geschmückt. Den ganzen Tag wird gefastet, erst am Abend wird gemeinsam gegessen. In den meisten Familien gibt es Fisch.

 

Am Weihnachtstag, dem 25.Dezember , geht der Vater mit den Kindern in die Kirche, während die Mutter das Weihnachtsessen zubereitet. Dann wird das Fest des Il Bambinello Gesu (Christuskind) gefeiert und gemeinsam das Festmahl verzehrt.

Ein Olivenbäumchen wird im offenen Kamin verbrannt. Manchmal erhalten die Kinder dann auch Geschenke, die unter dem Weihnachtsbaum neben der Krippe für sie bereitliegen. Die richtigen Weihnachtsgeschenke bekommen die Kinder erst am 6. Januar, dem Tag der Heiligen Drei Könige.

Dann zieht La Befana von Dach zu Dach und hinterlässt den artigen Kindern Süßigkeiten und den unartigen schwarze Kohlen.

 

 

Großbritannien

 

In der Vorweihnachtszeit ziehen die Kinder von Haus zu Haus und singen Weihnachtslieder. Zur Belohnung bekommen sie Süßigkeiten oder Geld.

Die Wohnung wird mit bunten Papierschlangen und mit Girlanden geschmückt, Weihnachtskarten werden beschrieben, Weihnachtskarten von Freunden und Bekannten werden an eine Leine geheftet und im Zimmer aufgehängt. Unter der Tür oder unter einer Lampe wird ein Mistelzweig aufgehängt. Er soll Glück bringen.

Am Heiligen Abend wird gemeinsam Truthahn gegessen und anschließend die Mitternachtsmesse in der Kirche besucht.  Der Weihnachtsmann kommt in der Nacht auf den 25.Dezember mit dem Schlitten. Die Kinder haben vor dem Schlafengehen einen Strumpf an ihr Bett gehängt. Wenn die Kinder schlafen, füllt er die Strümpfe mit Süßigkeiten und legt Geschenke auf den Gabentisch.

 

 

Polen

 

Das Weihnachtsfest feiern die Familien gemeinsam. Am 24.Dezember wird gefastet. Erst am Abend wird gemeinsam gegessen. Dazu wird der Tisch festlich geschmückt und gedeckt. Es wird immer ein Teller mehr auf den Tisch gestellt für einen unerwarteten Gast. Zu Beginn des Festmahles feiert man einen alten Brauch.

Dazu gehören die Weihnachtsoblaten, rechteckige Backoblaten, auf denen meist ein Bild eingeprägt ist. Zuerst versammelt sich die Familie bei Kerzenlicht um den gedeckten Tisch und liest das Weihnachtsevangelium und betet. Nach dem Gebet teilen alle ihre Weihnachtsoblaten. Erst dann beginnt das festliche Weihnachtsessen.

 

 

Frankreich

 

Vor allem der Heilige Advent, der 24. Dezember, ist für die Kinder ein aufregender Tag. Am Weihnachtsmorgen wird der Weihnachtsbaum aufgestellt und reichlich geschmückt. Unter dem Weihnachtsbaum wird eine Krippe aufgestellt.

 

Am Abend dürfen die Kinder lange aufbleiben. Zuerst geht die Familie in die Mette, und alle essen gegen Mitternacht das festliche Weihnachtsessen, das rèvellion. Danach dürfen die Kinder das Christuskind in die Krippe unter dem Baum legen. Dann erhalten sie ihre Geschenke. Während der ganzen Festtage gehen die Familien in die Kirche und essen gemeinsam ei

Spanien

 

In der Vorweihnachtszeit ist es eher ruhig. Erst am 24. Dezember, dem Heiligen Abend beginnt die Zeit der Feste und Feiern. An diesem Tag wir eine Krippe aufgestellt und das Zuhause geschmückt. Am Abend wird dann gemeinsam gefeiert, gegessen und getrunken, es wird getanzt und musiziert. In der Nacht findet ein großes Feuerwerk statt.

 

Bis zum 6. Januar werden dann viele verschiedene Feste mit Umzügen und Ausführungen gefeiert. Ab 30. Dezember wird zum Beispiel Brennholz gesammelt und eine Kiefer gefällt. Diese wird geschmückt in den Ort getragen. Die Äste werden an die Anwesenden verteilt und dann wird gemeinsam gefeiert.

 

Geschenke erhalten die Kinder erst am 6. Januar, am Fest der Heiligen Drei Könige. Diese bringen den braven Kindern die Geschenke. An diesem Tag wird als Höhepunkt ein großes Fest gefeiert.

 

Portugal

 

Das Weihnachtsfest ist das wichtigste Fest in Portugal. Die ganze Familie trifft sich und feiert zusammen mit den Verwandten und Nachbarn. Zur Vorbereitung des Weihnachtsfestes wird ein großer Baum gefällt. Am 24. Dezember besuchen alle gemeinsam die Mitternachtsmesse. Zur Messe bringen die Menschen verschiedene Gaben wie Brot, Milch und andere ländliche Produkte mit und schenken diese dem Christuskind.

 

Anschließend trifft man sich auf dem Dorfplatz, wo der große gefällte Baumstamm angezündet wird, damit sich alle Menschen wärmen können. Danach wird gemeinsam ein großes Festmahl gefeiert, gesungen und getanzt. Oft geht man von Tür zu Tür musiziert und singt Lieder zur Geburt des Christuskindes. Die Weihnachtsgeschenke für die Kinder bringen die Heiligen Drei Könige am 6. Januar.

 

Schweden

 

Das Weihnachtsfest heißt dort Julfest. Da es in Nordeuropa im Winter sehr dunkel ist, werden in der Vorweihnachtszeit überall Kerzen und Lichterketten aufgehängt. Die Fenster werden schon früh mit Sternen aus Stroh geschmückt und in vielen Häusern steht ein Julbock, ein aus Stroh geflochtener Ziegenbock. Es wird gebacken und gebastelt.

 

Früher wurde das Fest am 21. Dezember gefeiert, da ab diesem Tage die Tage wieder länger werden. Heute jedoch feiert man am 24. Dezember ein ausgelassenes Fest. Es wird gemeinsam gesungen, getanzt und gefeiert. Nach dem Essen wird singend um dem Weihnachtsbaum getanzt. Zu essen gibt es einfache Gerichte, Stockfisch und danach einen Reisbrei mit Zucker und Zimt. Erst in den nächsten Tagen wird kräftig geschlemmt. Als besondere Spezialität gibt es knusprig gebackene Schinken. Die Geschenke bringt der Jultomte mit dem Schlitten. Ein alter Brauch ist es auch. Bei Freunden an die Tür zu klopfen, schnell ein Geschenk abzustellen und dann so schnell wie möglich unentdeckt zu bverschwinden. Dieser Brauch wird Julklap genannt.

 

Niederlande

 

Weihnachten ist hier ein sehr stilles und besinnliches Fest. Das eigentliche große Familienfest wird am Abend vor Sinterklaas (Sankt. Nikolaus) gefeiert. Am Abend des 5 .Dezember. Es ist eines der schönsten Feste des Jahres.

 

Der Sinterklaas kommt mit dem Schiff an die Küste gefahren. Dazu fährt ein richtiges Schiff auf die Küste zu. Wo dies nicht möglich ist, wird es in einer Aufüführung dargestellt. Sinterklaas bringt die Geschenke mit und verteilt sie an die Menschen.

 

Eine alte Sitte verlangt es, dass in jedes Gabenpäckchen auch ein selbst geschriebenes Gedicht gelegt wird. Dies muss natürlich nicht perfekt sein, es genügt, wenn es passend und lustig ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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